3 Schritte zur Optimierung des Conversion-Funnels mit Piwik-Segmenten

Veröffentlicht: Oktober 6, 2016 Update: August 3, 2018 Autor , Kategorie Best Practices, How Tos & Use Cases, Conversion Optimierung

Heute zeigen wir Ihnen, wie Sie in 3 Schritten Ihren Conversion-Funnel optimieren. Dies erreichen Sie mit Piwik Segmenten. Alle Betreiber von Onlineshops kennen es: Ihre User stöbern in Ihrem Katalog, sehen sich die angebotenen Produkte an und nehmen Vergleiche vor. Sie wählen einige Produkte aus und fügen sie ihrem Warenkorb hinzu. Manche gehen damit vielleicht sogar bis zur Kasse und trotzdem kommt aus irgendeinem Grund kein Verkauf zustande.

Schritt 1: Status Quo des Conversion-Funnel prüfen

Zunächst ist es wichtig zu erkennen, an welchen Stellen des Kaufprozesses es zu Problemen kommt und wo Abbrüche zu verzeichnen sind. Für diese Analyse ist das Conversion-Funnel-Reporting ideal.

Um einen neuen Funnel zu definieren, öffnen Sie im Menü Goals > Manage Goals und fügen ein neues Ziel hinzu. Wenn das Funnel Analytics-Feature aktiviert ist, sehen Sie am Ende des Formulars eine neuen Bereich. Hier können Sie die einzelnen Funnel-Schritte hinzufügen und sie auch wieder entfernen:

Piwik Goals
Piwik Goals

Nachdem Sie Ihren Sales-Funnel konfiguriert haben, können Sie beobachten, wie viele Ihrer Besucher tatsächlich alle notwendigen Schritte auf dem Weg zu einer Conversion vollständig durchlaufen. In unserem Beispiel wurde eine Abbruchrate von 60% aufgezeichnet. Nun geht es im nächsten Schritt darum, detaillierter zu betrachten, wie sich diese Abbruchrate zusammensetzt und wie sie reduziert werden kann. Hier hilft die Segmentierung der einzelnen Nutzergruppen.

Piwik Funnel
Piwik Funnel

Schritt 2: Funnel-Analyse durch Segmentierung der Nutzergruppen

Nun wollen wir die Benutzergruppen identifizieren, die für die hohen Warenkorbabbrüche verantwortlich sind. Standardmäßig werden in Ihren Funnel-Reports Daten von allen Besuchen angezeigt. Hier sollten Sie nun gezielt einzelne Segmente betrachten, die Sie vorab definiert haben und zum Vergleich zur Verfügung stehen, um zu überprüfen, wie sich die einzelnen Nutzergruppen verhalten und ob es deutliche Unterschiede gibt.

Piwik Funnel-Report
Piwik Funnel-Report

Es kann beispielsweise sein, dass Besucher aus bestimmten Traffic-Quellen (Social Media, AdWords-Kampagnen, Referrer-Websites) den Einkaufsprozess häufiger abbrechen als andere. Vielleicht liegt es aber auch am verwendeten Endgerät.

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Piwik Visitor-Map
Piwik Visitor-Map

Untersuchen Sie folgende Themen:

  • Welche Benutzergruppen sind für die höchsten Abbrüche in Ihrem Funnel verantwortlich? Was können SIe dagegen tun?
  • Ist Ihr Sales-Funnel für mobile Endgeräte optimiert? Ist die gleiche Benutzerfreundlichkeit wie auf Desktop-Geräten gegeben?
  • Gibt es eine Traffic-Quelle, die eine besonders hohe Abbruchquote aufweist? Sollten Sie Ihre Marketingskampagnen überdenken?
  • Gibt es Regionen oder Städte, in denen die Abbruchquote über dem Durchschnitt liegen? Sollten Sie diese vielleicht von Ihren Kampagnen ausschließen?

Parallel zu dieser Analyse, können Sie außerdem das Comparison Dashboard hinzuziehen – eine weitere Premium-Funktion von Piwik PRO, um bis zu drei Segmente nebeneinander zu vergleichen:

Piwik Comparison Dashboard
Piwik Comparison Dashboard

Schritt 3: Optimieren Sie Ihren Funnel

Nachdem Sie Ihren Funnel analysiert haben, sollten Sie in der Lage sein, zu verstehen, welche Elemente des Prozesses verbessert werden können, um Conversions zu generieren.
Neben der Nutzergruppenanalyse ist es auch enorm wichtig, die Stellen des Funnels zu entdecken, die zu häufigeren Abbrüchen führen. Je nach Ursache des Problems, können Sie folgende Maßnahmen in Betracht ziehen:

  • Verbessern Sie die Benutzererfahrung für mobile Besucher, indem Sie das Design, die CTAs (Call to Action) und die Navigation der Funnel-Seiten anpassen.
  • Schließen Sie problematische Segmente von Ihren Kampagnen aus oder reduzieren Sie die Akquisitionskosten für diese Gruppen drastisch.
  • Erstellen Sie zusätzliche Angebote für schwer konvertierbare Benutzergruppen, wie z.B. Pop-up Fenster mit Rabattcodes oder kostenlosen Versand

Fazit: Conversionskiller stoppen und Erfolgsquoten pushen

Wenn Sie Änderungen vorgenommen haben, überprüfen Sie, welchen Einfluss diese auf die Performance Ihres Funnels haben. Auf diese Weise können Sie Ihre Conversionskiller eindämmen und die Erfolgsquote steigern.

Dieser Artikel erschien zuerst in unserem englischen Blog von Ewa Bałazińska.

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Tags für diesen Artikel

Autor:

Timo Mueller, Content Marketer

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Autor:

Ewa Bałazińska, Content Marketer

Content Marketing & PR Manager @Piwik PRO. Sie liebt alles, was mit digitaler Kommunikation in Verbindung steht. Ihren Master in Digital Media hat sie an der Goldsmith Universität in London gemacht.

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