Piwik Kampagnen-Tracking – Hilfreiches URL-Builder-Tool gelauncht

Veröffentlicht: Januar 31, 2017 Update: Dezember 19, 2018 Autor Kategorie Advertising, Customer Journey

Wir möchten Sie heute auf ein praktisches, kleines Piwik Kampagnen-Tracking-Tool auf unserer Website aufmerksam machen. Mit dem URL-Generator können Sie schnell und einfach Ihre Marketingaktivitäten, Ihre Online-Kommunikation und Ihr Content-Marketing mit Tracking-Parametern ausstatten und behalten auf diese Weise immer den Überblick über die Performance Ihrer Marketingkanäle.

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Kampagnen-Tracking URL-Builder-Tool

Kampagnen-Tracking für Performance- und Conversion-Analyse

Mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Piwik Tracking-Parametern erkennen Sie, aus welchen Kampagnen, wie viel Traffic generiert wurde und ob die auf diese Weise gewonnenen Besucher auch Conversions erzielen. Dementsprechend sollten Sie neben dem Kampagnen-Tracking auch parallel das Goal-Tracking einsetzen, um Ihre Unternehmens- und Kampagnen-KPIs valide zu messen. Die Kombination dieser beiden Analysemethoden ist eine wertvolle Methode in der Webanalyse.

Marketing-Kampagnen und externe Kommunikation effizient tracken

Tracking-Parameter sollten Sie für möglichst all Ihre externen Marketing- und Kommunikationskampagnen einsetzen. Hier einige Beispiele:

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6 Kampagnen-Tracking-Parameter stehen zur Auswahl

Der Einsatz der Piwik pk-Parameter ist einfach und verschafft Ihnen einen Überblick über erfolgreiche und weniger erfolgreiche Aktionen. Folgende Piwik pk-Parameter stehen zur Verfügung und werden vom URL-Generator automatisch zu einer Tracking-URL zusammengesetzt:

  • Kampagnen Name (pk_campaign)
  • Kampagnen Medium (pk_medium)
  • Kampagnen Quelle (pk_source)
  • Kampagnen Keyword (pk_keyword)
  • Kampagnen Content (pk_content)
  • Kampagnen ID (pk_cid)

Dokumentieren Sie Ihr Kampagnen-Tracking strukturiert

Der Kampagnen Name ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal, um Ihre Kampagnen voneinander zu differenzieren. Verwenden Sie dementsprechend eindeutige Begriffe. Wir empfehlen Ihnen von all Ihren aktiven Kampagnen eine Dokumentation zu erstellen, so dass beim Anlegen von neuen Kampagnen keine Dopplungen und Verwechslungen auftreten.
Beim Medium klassifizieren Sie das Content-Format. Handelt es sich etwa um einen Newsletter, eine AdWords Textanzeige, einen Banner, einen Blogpost oder ein Social Media Posting? Mit Hilfe dieses pk-Parameters können Sie anschließend den Erfolg jedes einzelnen Content-Formates analysieren. Mit Hilfe des pk-Parameters Quelle identifizieren Sie eindeutig den Referrer und wissen somit ganz genau, welche Kanäle, wie viel zu Ihrem Traffic beisteuern.

Kampagnen Name, Content-Format und Quelle sind die wichtigsten Parameter

Ob Sie nur einen Kampagnen-Parameter oder gleich mehrere Kampagnen-Parameter verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Dies hängt davon ab, wie detailliert Sie Ihre Kampagnen untersuchen wollen und wie aktiv Sie auf den unterschiedlichen Kanälen sind. Wir empfehlen auf jeden Fall immer neben dem eindeutigen Kampagnen Namen, die Art des Content-Formats zu tracken sowie die Herkunftsquelle. Auf diese Weise können Sie anschließend auch Segmentierungen vornehmen und genauer das Nutzerverhalten betrachten. Wenn Sie zum Beispiel auf Facebook neben Ihrer Social Media Kommunikation Ihrer Fanpage parallel auch das Advertising-Programm nutzen, macht es Sinn die Content-Formate zu differenzieren: pk_medium=post vs. pk_medium=adpost. Auf diese Weise erkennen Sie genau, welchen Anteil Ihr Owned-Media-Kanal (Die Facebook-Page) im Vergleich zum Paid-Media-Kanal (Facebook-Ad) erzielt.

Keyword und Kampagnen-ID werden im E-Commerce verstärkt eingesetzt, wenn mit sehr hohen Budgets Performance-Marketing betrieben wird und tausende Produkte über SEA- und Affiliate-Kampagnen vermarktet werden. Den pk-Parameter Content setzt man beispielsweise bei A/B-Tests ein und markiert somit die entsprechenden Varianten.

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Mit dem Piwik URL-Generator in wenigen Schritten Kampagnen-URLs definieren

Mit dem URL-Builder-Tool können Sie in wenigen Schritten die Tracking-URL erstellen. Sie wird automatisch vom Tool zusammengesetzt und kann bequem kopiert werden. Speichern Sie in Ihrem Browser ein Bookmark auf diese Seite und Sie haben einen schnellen Zugriff für Ihr Tagesgeschäft.

Danke für die Theorie, hier geht’s direkt weiter zur Praxis:
Kampagnen-Tracking URL-Builder-Tool

Google Analytics utm-Parameter-Converter

Für alle Leute die bisher mit Google Analytics ausschließlich das Kampagnen-Tracking über utm-Parameter eingesetzt haben, finden im zweiten Abschnitt der Website einen utm-Tracking-Parameter-Converter. Hier können Sie Ihre bestehenden Kampagnen-URLs kopieren und in Piwik-Parameter konvertieren. Dies ist hilfreich für Anwender, die entweder von Google Analytics auf Piwik wechseln oder Piwik parallel als zweites Analytics Tool einsetzen. Die utm-Parameter werden über den Converter ins richtige pk-Parameter Format umgewandelt. Bei paralleler Nutzung haben Sie die Möglichkeit die Daten aus Google Analytics und Piwik auf Kampagnenbasis miteinander zu vergleichen.

Exkurs: Welche Vorteile Ihnen Piwik im Vergleich zu Google Analytics bringt haben wir in einem Whitepaper ausführlich dokumentiert. Es steht zum kostenlosen Download auf unserer Website bereit. Und auch in der Website Boosting, Ausgabe 39 und bei den Internet Innovators haben wir Artikel veröffentlicht.

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Wichtiger Hinweis: Tracking-Parameter nur für externe Kampagnen einsetzen

Verwenden Sie Kampagnen-Parameter nicht intern auf Ihrer Website, um Content-Elemente oder die Performance interner Verlinkungen auf bestimmten Webseiten zu messen. Hierdurch wird das Tracking vorheriger Kampagnen, die der User vollzogen hat, überschrieben. Beispiel: Sie haben eine AdWords-Anzeige geschaltet, der User klickt darauf und gelangt zu Ihrer Website. Dort entdeckt er einen ansprechenden Promo-Banner, den Sie mit einer Kampagnen-Tracking-URL ausgestattet haben. Der User klickt den Banner und die Tracking-URL wird ausgelöst. Die AdWords-Tracking-URL ist in diesem Moment überschrieben. Anschließend kauft der User das beworbene Produkt und konvertiert zum Kunden. Die Conversion wird nun nicht mehr der AdWords-Kampagne zugeschrieben, sondern dem Promo-Banner. Je häufiger dies geschieht, umso stärker beeinflusst dies die Performance-Ergebnisse Ihrer AdWords-Anzeigen. Bei der Analyse der AdWords-Kampagne findet nun eine Fehlinterpretation statt. Denn die vorhandenen Conversions tauchen nicht auf. Eine eigentlich erfolgreiche Kampagne wird als Mißerfolg gewertet und abgeschaltet. Diese und andere Fälle sollten Sie vermeiden, so dass die originäre Trafficquelle in Ihren Daten ersichtlich bleibt. Für interne Performance und Content-Analysen verwenden Sie das Event- und Goal-Tracking sowie Click Path und Funnel-Analysen.

Autor:

Britta Behrens, Marketing Manager DACH

Sie liebt und lebt digitales Marketing. Tagtäglich beschäftigt sie sich mit Web Analytics, SEO, SEA, Social Media und Content-Marketing.

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