Heben Sie Ihr Marketing mit einer DMP auf ein neues Level

Veröffentlicht: August 30, 2017 Update: August 20, 2019 Autor , Kategorie Data Management

Zeigen Sie mir Ihre Marketing-Tools und ich sage Ihnen, ob Sie ein smarter Marketer sind.

Das ist tatsächlich so einfach. Keine Tests, keine Fragen, keine Prüfung Ihrer bisherigen Erfahrungen. Sagen Sie mir nur, welche Tools Sie nutzen und ich sage Ihnen, ob Sie ein smarter Digital-Marketer sind.

Denn, Sie ahnen es vielleicht schon, es gibt einen Indikator dafür: Nämlich ob Ihre Marketing-Tools eine DMP (Data Management Platform) enthalten oder nicht.

Bevor Sie mich jedoch als voreingenommen bezeichnen, beachten Sie dies:

60% der erfahrenen Marketer nutzen, neben anderen Tools, eine DMP.

Eine DMP als integraler Bestandteil Ihres Marketing-Stacks, ist von großer Bedeutung, denn sie bringt Nutzern echte und konkrete Vorteile.

Offensichtlich ist Salesforce derselben Meinung, denn der Cloud-Software-Riese hat vor kurzem $ 750 Millionen in den Erwerb von Krux, einen aufstrebenden Datenmanagement-Plattform-Anbieter, investiert.
Wir stellen Ihnen hier vier Vorteile vor, die Sie kennen sollten. Nach der Lektüre des Artikels werden Sie verstehen, warum es klug ist, eine DMP zum zentralen Bestandteil Ihrer Marketing-Tools zu machen.

1. Verbinden Sie Ihre Daten

Ohne die Daten, die Marketer erfassen, um ihre Kampagnen zu schalten oder auszuwerten, wäre die meisten Marketing-Tools überflüssig.

Marketing-Daten werden also erfasst und in der Regel in irgendeiner Form gespeichert – und im Idealfall nutzt man diese zum eigenen Vorteil.

Soweit die grobe Übersicht der Data Journey im Digital-Marketing.

Aber der Pfad von der Erfassung bis hin zur Nutzung verläuft nicht geradlinig von A nach B (aber dazu kommen wir später noch). Und sicherlich gibt es mehrere Wege, wie man Daten -sowohl online als auch offline- erfassen und nutzen kann.

Betrachten Sie es als Labyrinth – einige Wege sind miteinander verbunden, andere hingegen nicht. Und die meisten wiederum bringen Sie nicht zum gewünschten Ziel.

Daten über einen Kundenbesuch mit anschließendem Kauf mit einer Kundenkarte, ein Like auf Facebook für die neue Produktseite der Marke, ein AdWords-Click-Through über eine Produktsuche – die Möglichkeiten für die Nutzung von Daten sind endlos.

Einige oder all diese Informationen schaffen es in Ihre Marketing-Tools (z.B. CRM-Datenbank, Web-Analytics-Tool etc.). Aber sie zu verbinden und nutzbar zu machen ist eine Herausforderung – reines Daten sammeln bringt Sie nicht weiter.

Also nutzen Sie eine DMP.

Egal ob es um die Verarbeitung von Cookie-Tracking, Informationen über E-Mail-Adressen oder komplexere Methoden des Profiling geht – eine DMP kann diese verschiedenen Datenbits zusammenführen, sie segmentieren und sie in eine Form “gießen”, sodass sie für Marketer tatsächlich von Nutzen sind.

Kurz gesagt: Bringen Sie Ordnung ins Chaos.

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2. Aktivieren Sie Ihre Daten

Es ist also keine besonders gute Idee, Daten in Ihrem Marketing-Stack wahllos zu sammeln und zu nutzen, solange sie nicht sinnvoll miteinander verbunden werden.

Aber eine DMP wäre nicht besonders vorteilhaft, wenn sie lediglich Daten erfassen und alles in kleine Zielgruppensegmente zusammenfügen würde.

Was eine DMP wirklich zu einem unentbehrlichen Bestandteil innerhalb Ihrer Marketing-Tools macht ist die Fähigkeit zur Datenaktivierung.

Was bedeutet das konkret?

Zielgruppensegmente können automatisch auf programmatische Werbeplattformen exportiert werden (wie eine Ad Exchange), sobald sie von einer DMP erstellt worden sind, um damit Ad Inventory online erwerben zu können.

Das ist der Sinn von Tools fürs digitale Marketing, oder? Die wertvollsten Kunden mit Ads in Echtzeit erreichen, um die Conversions zu erhöhen.

Marketer stehen also vor der Herausforderung, ihre Datenquellen zu verbinden, um diese sinnvoll nutzen zu können. Auch Performance Marketer müssen die Daten aus Analytics-Tools, ihren AdWords-Accounts oder anderen Keyword-Recherche-Tools nutzen, um die richtigen Zielgruppen über verschiedene Media-Buying-Plattformen zu erreichen.

Dies einzeln zu tun ist viel Aufwand und sehr monoton, was häufig zu suboptimalen Ergebnissen führt.

Mit einer DMP müssen Marketer hingegen nur entscheiden, wohin ihre Zielgruppensegmente exportiert werden sollen und die Synchronisierung verläuft automatisch.

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3. Verbessern Sie Ihr Optimierungspotenzial

Sobald eine Kampagne bedient wird – ob im Google Display-Netzwerk, über AppNexus, The Trade Desk oder auf einer anderen Plattform – ist man noch nicht am Ende.

Die wichtigste Frage lautet: Funktioniert es? Und welche Änderungen sollten vorgenommen werden, falls nicht?

Kurz: Betreiben Sie Kampagnenoptimierung.

Eine DMP macht dies aus zweierlei Hinsicht einfacher:

  • Eine gute DMP bietet eine ausführliche Analyse der Performance jener Kampagnen, die deren Nutzer auf einer oder mehreren Programmatic Plattformen aktiviert hat. Dies kann auch simple Metriken wie Impressions Served, Gesamtkosten der Kampagne usw. beinhalten oder aber auch ausführliche Einblicke in Geräte, OS oder Geolocation.
  • Da die DMP wie bereits erwähnt Daten aus anderen Quellen bezieht, um Zielgruppensegmente aufzubauen, kann sie auch “selbst” Daten erfassen. Anders ausgedrückt, können die Insights aus Kampagnen, die über eine DMP laufen, dazu dienen, den (hoffentlich) bereits umfangreichen Datensatz zum Zwecke des Aufbaus einer Zielgruppe zusätzlich zu bereichern.

    Die DMP erhält ein Feedback über die Ergebnisse der Kampagne und die Zielgruppenprofile werden auf der Grundlage von Interaktionen verschiedener Art (Klicks, Conversions usw.) aktualisiert. Und letztendlich kann der DMP-Nutzer, Ihr smarter Marketer, in einer sehr kurzen Zeitspanne Ihre Zielgruppe weiter verfeinern.

Damit geben Sie Ihrem Performance Marketing den nötigen Boost.

Sehen Sie, wie einfach das ist?

4. Verbinden Sie die Punkte

Haben die oben genannten Punkte Sie noch nicht davon überzeugt, warum eine DMP als zentraler Bestandteil Ihres Marketing-Stacks so wichtig ist, dann sollten Sie kurz innehalten und sich kurz Gedanken machen.

Denken Sie an das letzte Mal, als Sie eine große Display-Kampagne für Ihr Unternehmen oder Ihren Kunden gestaltet haben. Wie oft mussten Sie klicken, um sie einzurichten? Wie viele Daten mussten Sie manuell hochladen?

Denken Sie an die Effektivität dieser Kampagne. War sie erfolgreich? Sind Sie sicher? Woher wissen Sie das? Wäre sie nicht weitaus effektiver gewesen, wenn Ihre Zielgruppe besser definiert worden wäre?

Denken Sie darüber nach, wie lange Sie oder Ihr Team brauchen, um Daten über Segmente oder Einzelpersonen aus Ihrem Web-Analytics-Tool zu ziehen. Denken Sie darüber nach, wie einfach (oder schwierig) es ist, diese Daten zu nutzen, um eine Zielgruppe für Ihre Kampagne zu definieren.

Fragen Sie sich, wie gut Ihre Marketing-Tools zusammenarbeiten. Ist es eine gut-geölte Maschine, die kontinuierlich die Gestaltung effektiver Marketing-Kampagnen ermöglicht oder doch eher eine wilde Zusammenstellung willkürlich zusammengestellter Spielzeuge?

Summa summarum : Mit einer DMP bringen Sie nicht nur Ihre Marketing- und Werbedaten zusammen, auch die Aktivierung wird einfacher und so eine schnelle und effektive Optimierung ermöglicht. Sie macht Ihren Stack zu einem gut laufenden System, statt lediglich eine Reihe von verschiedenen Tools wahllos zu nutzen.

Möchten Sie mehr über das Daten-Management mit einer DMP erfahren? Kontaktieren Sie uns.

Dieser Artikel erschien zuerst in unserem englischen Blog von Ian Simpson.

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Autor:

Saskia Wollenberg, Content Marketing Manager DACH

Sie jongliert tagtäglich mit Texten, Bildern und anderen Medienformaten. Sie ist verantwortlich für das gesamte Content-Management von Piwik PRO in Deutschland.

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Autor:

Ian Simpson, Digital Marketing Storyteller

Ian ist passionierter Content-Marketer. Storytelling ist seine große Leidenschaft. Er kreiert Geschichten, um Technologien anschaulich zu erklären und das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Sie sind der Treibstoff für die kundenzentrierte Lead Generation.

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