Content-Tracking mit dem Piwik PRO Tag Manager implementieren

Veröffentlicht: August 30, 2016 Update: August 24, 2018 Autor Kategorie Best Practices, How Tos & Use Cases, Tag Manager

Das Content-Tracking von Piwik ist eine wertvolle Analysemehode, um die Qualität Ihres Contents und die User-Interaktion mit Ihrem Content zu messen. In diesem Blogartikel erklären wir Ihnen, wie Sie mit Hilfe des Piwik PRO Tag Managers das Content-Tracking implementieren.

Inhalt

Wofür benötigen Sie Content Tracking?

Annahme: Sie haben eine umfangreiche Landing-Page veröffentlicht und Sie fragen sich, ob Ihre Besucher überhaupt den Inhalt sehen, der sich weiter unten auf der Seite befindet. Im Standard-Tracking von Piwik wird zwar die Anzahl an Seitenaufrufen gemessen, nicht aber der prozentuale Anteil des Inhalts, der während des Seitenaufrufs angezeigt wird.

Hierfür wird das Content-Tracking eingesetzt, um zu überprüfen, ob der Content auch von den Besuchern wahrgenommen wird.

Zunächst müssen Sie ein paar zusätzliche Elemente im HTML-Code Ihrer Website konfigurieren. Anschließend können Sie mithilfe des Piwik PRO Tag Managers die entsprechenden Piwik-Features hinzufügen – in diesem Fall das Content-Tracking.

HTML-Konfiguration

Bevor es losgeht, sollten zunächst die Begriffe Content Name und Content Piece erwähnt und Ihre Bedeutung geklärt werden:

  • Content Name bezieht sich auf eine bestimmtes Bündel von Content, das getrackt werden soll.
  • Content Piece bezieht sich auf ein einzelnes Element des Content-Trackings

Alle Daten von Content Name und Content Piece werden im Content-Bericht gespeichert. Diesen finden Sie im Hauptmenü im Bereich Aktionen.

In diesem Beispiel werden zwei Content Pieces definiert, bei dem das Zweite auf das Erste
folgt. Das erste Content Piece wird 1st set genannt und das zweite entsprechend 2nd set. Beide Content Pieces werden unter dem alleinigen Content-Namen On-Premises LP Features zusammengefasst.

Alle Details dieser Implementierung können Sie dem folgenden Screenshot entnehmen:

Piwik HTML-Code der getesteten Elemente
HTML-Code der getesteten Elemente


Um Piwik dabei zu helfen, diese HTML-Elemente zu erkennen, muss dem Piwik-Code noch etwas hinzugefügt werden. Dafür wird der Piwik PRO Tag Manager eingesetzt.

Hinweis: Für allgemeine Informationen über die Implementierung des Content-Trackings, folgen Sie am besten dieser ausführlichen Anleitung.

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Konfiguration des Piwik PRO Tag Managers

Es gibt im Bereich des Content-Trackings zwei Haupttypen und beide stehen in engem
Zusammenhang mit der Methode, die hier verwendet wird:

  • Trackt alle Content-Blöcke
  • _paq.push(['trackAllContentImpressions']);
  • Trackt nur die sichtbaren Content-Blöcke
  • _paq.push(['trackVisibleContentImpressions']);

In diesem Beispiel wird die untere Methoden verwendet, um herauszufinden, ob der Content für den User sichtbar ist oder nicht.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten das Tracking zu implementieren. Es hängt davon ab, auf welche Art und Weise der Piwik-Code zuvor implementiert wurde.

Piwik Implementierung ohne Templates

Wenn Sie Ihr Piwik mit asynchronen HTML Tags implementiert haben, müssen Sie nur die folgende Codezeile hinzufügen:

erweiterter Piwik PRO Code
erweiterter Piwik PRO Code

Piwik Implementierung mit Templates

Die Methode der Piwik-Implementierung mit Hilfe von Templates hat einen entscheidenden Vorteil: Sie können auf bestimmten Seiten ganz einfach zusätzliche Funktionen ausführen, ohne die Website als ganzes zu beeinflussen. Dies wäre der Fall, wenn der Hauptcode verändert wird. Wenn Sie bereits ein Piwik-Template verwenden, sollten Sie als erstes einen neuen Tag erstellen, um ein zusätzliches Snippet in den Code zu integrieren.

Piwik-Template auswählen
Piwik-Template auswählen

Beginnen Sie mit dem + Add a tag Button:

Piwik PRO Tag Manager - einen Tag hinzufügen
Piwik PRO Tag Manager - einen Tag hinzufügen

Jetzt konfigurieren Sie den Inhalt des Tags. In das HTML-Tag-Feld fügen Sie die weiter oben bereits erwähnte Codezeile ein – inklusive Script-Tags. Hier sehen Sie das Stück Code, das Sie einfügen können:

<script>
_paq.push(['trackVisibleContentImpressions']);
</script>

In der Konfigurationsansicht des Piwik PRO Tag Managers sollte es so aussehen:

Zusätzlichen Piwik-Code konfigurieren
Zusätzlichen Piwik-Code konfigurieren

Anschließend müssen Sie einen Trigger konfigurieren, der bestimmen wird, wann der Tag feuert. Sie können entscheiden, ob dieses Snippet auf der gesamten Webseite ausgeführt werden soll oder nur auf bestimmten Seiten. In diesem Beispiel wurde entschieden, den Tag nur auf der speziellen Landing Page abzufeuern. Deshalb sollte die Trigger-Konfiguration wie folgt aussehen:

  1. Sie legen einen einfachen und prägnanten Trigger-Namen fest
  2. Sie wählen im Menüpinkt Loads on und On state Page View aus
  3. Sie legen die korrekte Bedingung für den Trigger fest – In diesem Fall soll die URL
    “/on-premises-self-hosted-enterprise-web-analytics” enthalten

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Piwik Trigger-Konfiguration
Trigger-Konfiguration

Sie speichern die Trigger-Konfiguration, indem Sie zunächst auf Hinzufügen und anschließend auf Speichern klicken.

Um den neuen Tag mit allen Änderungen live zu schalten, klicken Sie auf Publish.

Piwik Die letzten Änderungen veröffentlichen
Die letzten Änderungen veröffentlichen

Piwik-Bericht

Nun müssen Sie nur noch überprüfen, ob die neuen Daten Ihre Piwik-Instanz erreicht haben. Dafür rufen Sie die Content-Berichte im Hauptmenü Aktionen auf.

Content-Tracking-Berichte in Piwik PRO
Content-Tracking-Berichte in Piwik PRO

Wie Sie sehen, sind nun Daten über die beiden Content-Pieces verfügbar

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Autor:

Timo Mueller, Content Marketer

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