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6 Features, die jede Enterprise Web-Analytics-Software haben sollte

6 Features, die jede Enterprise Web-Analytics-Software haben sollte

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Sie sind auf der Suche nach einer neuen Analytics-Software? Wir stellen Ihnen die Faktoren vor, die Sie vor der Vertragsunterzeichnung für ein neues Tool auf jeden Fall überprüfen sollten.

Die Auswahl eines Web-Analytics-Anbieters ist ein wichtiger Prozess. Es handelt sich schließlich nicht um Software, die Sie monatlich wechseln wollen oder können. Behandeln Sie die Wahl des richtigen Systems als Langzeitprojekt und nehmen Sie sich die nötige Zeit. Ganz besonders, wenn Sie ein Enterprise-Level-Unternehmen mit mehreren, in den Prozess involvierten, Stakeholdern sind und viele interne Politiken und Prozesse beachten müssen.

Um diesen Prozess zu vereinfachen und so übersichtlich wie möglich zu machen, haben wir diesen Guide erstellt. Wir hoffen Ihnen so zumindest ein wenig Zeit zu sparen und die Entscheidung einfacher zu machen. Wir stellen alle wichtigen Funktionen vor, die eine Web-Analytics-Software mitbringen sollte, um den Anforderungen eines professionellen Businesses zu genügen. Wir hoffen, Sie erweisen sich als hilfreich.

1. 100% Datenbesitz und volle Datenkontrolle

Als Unternehmen haben Sie möglicherweise strenge Richtlinien, die den Missbrauch der von Ihnen gesammelten Daten verhindern sollen. Ihre internen Protokolle geben Anweisungen darüber, wem und wann Zugriff auf bestimmte Informationen gegeben werden und welche Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Dies hilft dabei, ein sicheres Setup zu erstellen und Verstöße zu vermeiden, die gefährlich und teuer sind.

Laut einer Studie des Ponemon Institute, verursacht der Verlust oder Diebstahl sensitiver und vertraulicher Daten im Durchschnitt Kosten von $3.62 Millionen.

Jede neue Software bringt zusätzliche Sicherheitsaspekte mit sich, die beachtet werden müssen – Ein Tool mehr, für das Sie den sachgemäßen Umgang mit Daten garantieren müssen. Wir verstehen, wenn Sie daher nur vorsichtig an Veränderungen Ihres Setup herangehen.

Das heißt nicht, dass Sie niemals neue Software einführen sollten. Seien Sie einfach nur besonders vorsichtig und gewissenhaft bei Auswahl und Planung.

Die sicherste Lösung ist in den meisten Fällen eine Analytics-Software, die Ihnen die hundertprozentige Kontrolle über Ihre Daten bietet. Dadurch stellen Sie sicher, dass keine Daten mit Dritten geteilt werden und Sicherheits- und Privatsphäre-Richtlinien angemessen eingehalten werden. Typischerweise bedeutet dies, auf eine On-Premises-Software zu setzen.

Weitere Informationen zur Wahl einer On-Premises-Lösung finden Sie in diesem Artikel: 5 Faktoren die Sie bei der Wahl einer self-hosted Analytics-Plattform berücksichtigen sollten

Natürlich bringt die Datenspeicherung auf Ihrer eigenen Infrastruktur zusätzliche Kosten mit sich und benötigt Personal in der IT. Dafür profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

  • Zugriff auf Rohdaten, ohne Daten-Sampling
  • Speichern persönlicher Daten Ihrer Kunden
  • Anwendung eigener Sicherheitsabläufe oder
  • Hosting Ihrer Web Analytics auf einer eigenen Domain (analytics.firma-xy.com)

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2. Volle Konformität mit Datenschutzgesetzen

Das Sammeln wertvoller Insights über Ihre Kunden sollte niemals zu Lasten der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gehen. Sie wissen sicherlich selbst, dass Sie es sich nicht erlauben können, die Sicherheitsbestimmungen Ihrer Firma oder externe Regularien zu verletzen. Deshalb sollte eine gute Analytics-Software für Unternehmen an alle existierenden Datenschutzvorschriften und -gesetze angepasst sein:

a) Ihre internen Datenschutz-Prozesse

Selbstverständlich unterscheidet sich der Umfang der Sicherheitsmaßnahmen einer Firma, je nach internen Vorgaben. Trotzdem gibt es einige Funktionen und Merkmale, die sich in jedem Fall als hilfreich erweisen:

Volle Zugriffskontrolle – Diese lässt Sie Ihre Infrastruktur gemäß den internen Sicherheitsrichtlinien konfigurieren. Dadurch können Sie entscheiden:

  • Welche Berichte von welchen Seiten ein spezifischer Anwender sehen kann und
  • ob er die Analytics-Einstellungen für verschiedene Seiten oder mobile Anwendungen ändern kann.

Das ist besonders wichtig, wenn Sie sicherstellen wollen, dass sensible Daten nur von autorisierten Personen eingesehen werden können.

Audit-Logs – Detaillierte Logs aller Aktivitäten auf der Plattform. Solche Logs erlauben Ihnen ein einfaches Monitoring und die Prüfung von Login-Versuchen, Passwortänderungen, Modifikationen der Einstellungen und jeglichen Reporting-API-Anfragen.

Single-Sign-On – die Einmalanmeldung ermöglicht es Ihnen, alle Anwender in einer zentralen Datenbank zu verwalten und SSO (Single-Sign-On) für den Login in Ihr Web-Analytics-Modul zu verwenden. Auf Basis von LDAP (Lightweight Directory Access Protocol), SAML (Security Assertion Markup Language) oder anderen Firmenstandards.

Mit Privatsphäre-Schutzmaßnahmen dieser Art in der Hinterhand werden Sie in der Lage sein, den Datenschutz von A bis Z zu gewährleisten.

b) Lokale Datenschutzgesetze

Internationale Firmen müssen mit den Datenschutzgesetzen eines jeden Landes vertraut sein, in dem sie operieren. Dies kann Mitgliedsstaaten der Europäischen Union umfassen, aber auch die zwei Länder mit den striktesten Gesetzen in Bezug auf die Datenverarbeitung: China und Russland.

Um Daten über Bewohner dieser beiden Länder zu sammeln und zu verarbeiten, müssen Sie über ein eigenes Rechenzentrum im jeweiligen Land verfügen. Für einige Länder der Europäischen Union wird zumindest ein Datenzentrum innerhalb der EU gefordert. Bei einem Verstoß drohen schwere Bußgelder oder – im schlimmsten Fall – strafrechtliche Verfolgung.

Kaum erwähnenswert daher: Finden Sie heraus, wie der Webanalyse-Anbieter mit diesen Schwierigkeiten umgeht, bevor Sie einen Vertrag mit ihm abschließen.

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c) Internationale Datenschutzgesetze

Selbstverständlich müssen Sie auch internationale Datenschutzbestimmungen einhalten. Eine davon ist die EU-DSGVO, die neue Datenschutzrichtlinie der EU. Sie verfolgt das Ziel, die Datenerhebung von EU-Bürgern zu vereinheitlichen und deren Rechte zu stärken. Sie ersetzt die obsolete Datenschutzrichtlinie 95/46/EC.

Die DSGVO ist die strengste Datenschutzrichtlinie, die jemals eingeführt wurde. Sie betrifft nicht nur Firmen in der EU, sondern praktisch jedes Unternehmen mit Kunden in der Staatengemeinschaft.

Ein geeigneter Anbieter für Web-Analytics sollte Sie dabei unterstützen, all die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen. Deshalb raten wir Ihnen, bei Ihrem potentiellen Partner nachzufragen, wie Sie die Anforderungen der kommenden Datenschutz-Anforderungen bewältigen. Kann er Ihnen diese Frage nicht beantworten, sollten Sie eine Lösung mit größerem Fokus auf Datenschutz in Erwägung ziehen.

Erfahren Sie mehr: Piwik & Datenschutz – Was bedeutet die neue DSGVO für die Webanalyse in Unternehmen?

3. Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit

Da Sie große Datenmengen erheben wollen, sollte Ihr Softwareanbieter auch damit umgehen können. Deshalb sollte eine passende Webanalyse-Software:

a) hohen Traffic handhaben können

Als Firma mit tausenden Angestellten und noch mehr Anwendern, die täglich Ihre Webseite besuchen, sollten Sie sicherstellen, dass ihre Web-Analytics-Lösung mit dem Traffic umgehen kann. Dies gilt auch für plötzliche Peaks im Traffic, wenn Ihre Webseite überdurchschnittlich viele Interessenten anzieht – Im Gesundheitsbereich zum Beispiel in der Grippesaison oder im E-Commerce zur Weihnachtszeit, wenn die Leute viel online bestellen.

Web-Analytics auf Enterprise-Niveau sollten hohen Traffic so handhaben können, dass weder die Performance Ihrer Analysen noch die Qualität Ihrer Ergebnisse beeinträchtigt wird.

Leider verwenden viele Webanalyse-Anbieter Daten-Sampling. Bei dieser Methode wird nur eine Teilmenge der Traffic-Daten ausgewählt und analysiert, um schließlich auf deren Basis das Gesamtergebnis hochzurechnen. Google Analytics wendet Daten-Sampling an, sobald Sie das Limit von 10 Millionen Besuchern pro Monat überschreiten.

Besonders schädlich ist dieses Vorgehen, wenn Sie Ihre Daten weiterverarbeiten möchten und dabei nur mit einer Teilmenge der Nutzungsdaten Ihrer Kunden arbeiten. Die Genauigkeit Ihrer Reports könnte so signifikant verzerrt sein.

Lesen Sie mehr: Was ist Daten-Sampling und warum sollten Sie es unbedingt vermeiden?

Ein ideales Enterprise-Web-Analytics sollte daher auf Data-Sampling verzichten, unabhängig davon, wie viel Traffic Sie verzeichnen. Dies ist ein weiterer Grund, auf eine On-Premises-Lösung zu setzen: Alle Daten sind auf Ihrer eigenen Infrastruktur gespeichert und Sie entscheiden selbst, wie viele Informationen Sie auf Ihren Servern behalten wollen.

b) Verlässlich und leicht austauschbar sein

Wie bereits erwähnt, sollte die Auswahl der richtigen Analytics-Software auf mehrere Jahre ausgelegt sein. Dementsprechend erwarten Sie, dass der von Ihnen ausgewählte Anbieter langfristig im Geschäft sein wird. Es empfiehlt sich also, einen Blick auf seine Erfahrung und seine aktuellen Konditionen zu werfen.

Manchmal laufen die Dinge nicht so, wie sie sollten. In so einem Fall ist Vorsicht besser als Nachsicht. In der Webanalyse gibt es nichts schlimmeres als veraltete Technik, die den Export Ihrer Daten zu anderen Systemen verhindert. Viele Jahre harter Arbeit wären umsonst.

Zum Glück gibt es einen Faktor, der es erlaubt, die Bande zu Ihrem Anbieter zu durchtrennen. Auch hier ist es der uneingeschränkte Zugriff auf Rohdaten. Dank diesem Zugriff können Sie im Fall eines Anbieterwechsels all Ihre Daten extrahieren und in Ihre neue Software transferieren. Das klingt doch viel besser, als sie für immer zu verlieren, oder?

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4. Integrierbarkeit in Ihr Setup

Ihre Webanalyse-Software wird mit Sicherheit auch in größeren digitalen Setups funktionieren. Mit der richtigen Lösung sollten Sie in der Lage sein, alle Ihre Daten aus verschiedenen Quellen zu organisieren und mit den ausgesuchten Systemen zu analysieren. Für die Webanalyse sollte die Implementierung dieser beiden Szenarien möglich sein:

  • Web-Analytics-Daten können extrahiert und in andere Systeme wie Business-Intelligence- oder Data-Visualization-Tools übertragen werden
  • Daten aus externen Quellen wie z. B. Ihrem CRM können eingebunden werden, um Web-Analytics-Reports zu bereichern

Die geplante Lösung sollte sich nahtlos in Ihr bestehendes Setup einbinden lassen. Überprüfen Sie also, ob die Integration möglich ist. Diese kann erfolgen auf Basis von:

  • anbieterseitiger Implementierung von Schnittstellen, oder
  • Zugriff auf APIs oder SQLs (in diesem Fall können Sie den Code frei anpassen und die Software-Schnittstellen selbst einrichten. Besonders praktisch, wenn Sie betriebseigene Softwareentwicklung einsetzen).

Nahtlose Zusammenarbeit mit Ihrem Tag-Manager-System

Ein Tool, kann, in Verbindung mit der Webanalyse, den Arbeitsaufwand für die Verwaltung der Analysen und Marketing-Tags erheblich reduzieren. Ja, wir reden von einem Tag-Management-System.

Falls Sie mit dieser Technologie nicht vertraut sind, ist hier eine ganz kurze Zusammenfassung: Tag-Manager sind Tools, die Marketern bessere Kontrolle über ihre Tracking-Codes geben.

Bevor es Tag-Management-Systeme (TMS) gab, erforderte der Einsatz von Tracking-Codes auf Ihrer Webseite die Implementierung durch die IT-Abteilung. Weil Webentwickler oft aber kaum Zeit für diese Aufgabe fanden, war dieser Zyklus oft lang und frustrierend. Insbesondere in mittelständischen- und Großunternehmen kamen zusätzliche interne Prozesse hinzu, die eingehalten werden mussten.

Erfreulicherweise muss die IT mit einem guten TMS nicht mehr in den Prozess eingebunden werden. Sie müssen den Tag nur noch im Interface des Tag Managers anlegen. Dafür müssen Sie nicht mal Ihre Webseite aufrufen. Das spart Zeit und lässt Sie schneller auf Marketing-Opportunities reagieren. Mit einem TMS können Sie Tags testen ohne das Risiko, Ihren Code durcheinanderzubringen oder Daten zu verlieren.

Die Software ist aber nicht nur nützlich, um Analytics-Tags in Ihre Webseiten und Apps zu implementieren. Organisieren Sie mit ihr auch Tags und Pixel von anderen Tools, z.B. zur Verbesserung der User Experience, der Optimierung der Conversion-Rate, für A/B-Testing und Remarketing.

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Aus diesem und vielen anderen Gründen glauben wir, dass ein sicheres und verlässliches Tag-Management-System eine tolle Ergänzung für Ihr Marketing-Setup wäre. Natürlich unter der Annahme, dass es mit all Ihren anderen Tools nahtlos zusammenarbeitet.

Der beste Weg, um hier sicherzugehen, ist die Entscheidung für ein Web-Analytics- und Tag-Management-System, die vom selben Anbieter designt worden sind. Wenn das Softwaredesign auf optimale Zusammenarbeit ausgelegt ist, haben Sie keine Kompatibilitätsprobleme zu befürchten.

5. Vielseitige Informationsquelle

Sie leiten ein Unternehmen, also brauchen Sie auch eine Analytics-Software, die über die Standardanwendungen hinaus geht. Das heißt, dass Ihre Software Sie nicht nur das Nutzerverhalten tracken lassen sollten, sondern Ihnen auch dabei helfen sollte, wichtige Vorgänge innerhalb Ihres Unternehmens zu analysieren. Diese könnten sein:

a) Effektivität Ihrer Mitarbeiter

Ihr Intranet ist nicht nur ein kollaborativer Raum für Ihre Mitarbeiter. Es ist auch eine wertvolle Quelle für Informationen über sie, wie das Verhalten auf Webseiten oder das Engagement beim Wissensaustausch. Mit den richtigen Informationen können Sie nicht nur die Experience Ihrer Intranet-Plattform verbessern, sondern auch dazu anregen, mehr Wissen im gemeinsamen digitalen Raum zu teilen.

Die eingebauten Analytics-Module der beiden populärsten Intranet-Plattformen – SharePoint und Confluence – geben Ihnen allerdings nicht genügend Informationen dafür. So können Sie weder den Click-Path der Anwender tracken, noch die Dauer der Sessions sehen, Ziele zu Events hinzufügen oder die Anwender in Segmente einteilen. Doch zum Glück gibt es Analytics-Lösungen speziell für Ihr Intranet, die wertvolle Einblicke liefern.

Es gibt viele Anbieter mit eigenen, nativen Intranet-Analytics-Produkten. Aber wäre es nicht praktisch, wenn das Intranet-Analytics-Modul eines der Features innerhalb der Web-Analytics-Plattform selbst wäre?

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b) Performance der Affiliate-Programme

Studien zeigen, dass über 80% der Marken Affiliate-Marketing-Programme einsetzen. Die Chance ist also groß, dass auch Ihr Unternehmen die Vorteile in Anspruch nimmt.

Und wieder können Sie Ihre Bemühungen in diesem Bereich am besten mit Hilfe der Web-Analytics optimieren.

Kombinieren Sie die Daten aus dem Affiliate-Tracking und aus den Web-Analytics-Tools, erkennen Sie Herausforderungen in der Affiliate-Performance und bekommen Sie einen besseren Überblick über das Nutzerverhalten in den Affiliate-Kanälen. Reporte können Sie direkt mit Ihren Partnern teilen.

Mit der richtigen Analytics-Software können Sie Ihren Partnerunternehmen Zugriff zu spezifische Webseiten-Reports, innerhalb Ihrer Web-Analytics-Einheit, gewähren. So können diese ihre Leistung auf täglicher Basis auswerten.

Mit “der richtigen Web-Analytics-Software” meinen wir die Software-Lösung, die Sie auf Ihrer eigenen Domain selbst hosten und die Ihnen vollen Zugriff auf Ihre Daten gewährt, ohne Probleme mit dem Datenschutz oder dabei zu viele Informationen über Kunden preiszugeben.

6. Zuverlässiger Support

Am Schluss möchten wir die Bedeutung des Supports betonen. Web-Analytics-Tools zählen nicht unbedingt zur kostengünstigsten Software eines Unternehmens, selbstverständlich erwarten Sie daher einen eindeutigen Mehrgewinn in Ihrer Bilanz. Dieser sollte sich spätestens innerhalb der ersten 12 Monate nach Kauf zeigen, damit Sie nicht das Gefühl bekommen, Geld aus dem Fenster zu werfen.

Ohne tiefgreifendes Wissen über Ihr Produkt, können Sie das volle Potential der Software nicht ausschöpfen. Um den Adaptionsprozess der neuen Technik zu beschleunigen, sollten Sie (neben der neuen Software selbst) auf folgende Merkmale achten:

Premium-Training: Damit Sie lernen, das Maximum aus Ihren Daten herauszuholen

Enterprise-Support und Onboarding: Das technische Team Ihres Anbieters sollte Sie dabei unterstützen, Ihre Web-Analytics-Einheit aufzusetzen und zu konfigurieren. Im Rahmen eines SLAs sollte sichergestellt sein, dass alle Ihre Anforderungen erfüllt werden.

Mühelose Installation und Einrichtung: Eine kurze Trainingseinheit in den Möglichkeiten Ihres Tag-Managers wird Ihnen helfen, Tracking-Tags in Ihren Webseiten einzurichten und zu verwalten. Auf diesem Weg werden Sie haufenweise wertvolle Daten sammeln, und zwar ohne Verzögerungen durch Überlastung Ihrer IT-Infrastruktur.

24/7-Monitoring und Fehlerbehebung: Monitoring der Performance Ihres Setups und der Datensammlung rund um die Uhr, sowie Backup-Management.

Dedizierter Projektkoordinator: Der erste Ansprechpartner bei Notfällen und Performance-Problemen der Web-Analytics.

Je nachdem, wie viel Zugriff auf Ihre Infrastruktur Sie Ihrem Anbieter gewähren, variiert der Umfang der Leistungen. Aber auch in Extremfällen, wenn Ihre internen Datenschutzrichtlinien Sie absolut gar keine Daten freigeben lassen, brauchen Sie trotzdem professionellen Support. Schließlich ist dieser naturgemäß Bestandteil eines jeden Serviceangebots auf Enterprise-Level.

Enterprise-Web-Analytics-Software – Haben Sie noch Fragen?

Wir hoffen, dieser Blogartikel konnte Ihnen einen umfassenden Überblick darüber geben, worauf Sie bei der Auswahl einer Web-Analytics-Lösung achten sollten. Natürlich haben Sie möglicherweise noch unbeantwortete Fragen. Ist das der Fall, möchten wir Ihnen unser Whitepaper empfehlen: Wählen Sie die richtige Enterprise Web Analytics-Software anhand dieser 4 einfachen Schritte. Dieser Guide zeigt Ihnen, wie Sie die Anforderungen Ihres Unternehmens planen, eine “Fine-Print”-Checkliste erstellen, Ihre Software-Optionen ermitteln und die am besten zu Ihrem Unternehmen passende Web-Analytics-Plattform auswählen können.

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Dieser Artikel erschien zuerst in unserem englischen Blog von Karolina Lubowicka.

Autor:

Saskia Wollenberg, Content Marketing Manager DACH

Sie jongliert tagtäglich mit Texten, Bildern und anderen Medienformaten. Sie ist verantwortlich für das gesamte Content-Management von Piwik PRO in Deutschland.

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