Server-seitiges Tracking vs. Client-seitiges Tracking

Das serverseitige und das clientseitige Tracking sind bei Analytics jene Methoden, die die von einem Browser erfassten Daten an eine Analyseplattform übermitteln.

Das clientseitige Tracking sendet die erfassten Daten direkt an die Analytics-Instanz.

Es ist die beliebteste Technik der Datenerfassung. Die Methode ist auch gut dokumentiert und erfordert keine fortgeschrittenen technischen Kenntnisse, aber sie hat ihre Grenzen. Clientseitige Tracker werden leicht von gängigen Werbeblockern erkannt und deaktiviert. Daher wenden einige Unternehmen andere Methoden an, die von Werbeblockern nicht beeinträchtigt werden, z. B. das serverseitige Tracking.

Das serverseitige Tracking sendet die erfassten Daten an einen Server, der Ihre Website oder App hostet, und leitet die Daten dann an Ihre Analytics-Instanz weiter.

Serverseitige Tracker, auch bekannt als First-Party-Collectors, sind von Browsern nicht auffindbar. Deswegen werden sie nicht von Werbeblockern blockiert. Sie vermeiden die begrenzte Lebensdauer von Cookies oder das Erkennen von CNAME Cloaking durch Tracking-Prevention-Mechanismen wie die Intelligent Tracking Prevention (ITP) von Safari oder die Enhanced Tracking Prevention (ETP) von Firefox.

Durch die Verwendung eines Servers als Reverse Proxy kontrollieren Unternehmen vollständig, welche Arten von Daten in ihre Analyseplattform gelangen, um z. B. alle Spuren von personenbezogenen Daten zu beseitigen oder die IP-Adressen der Nutzer zu maskieren.

Allerdings müssen Unternehmen, die einen serverseitigen Tracker nutzen, die verwendeten Tracking-Methoden in ihren Datenschutzrichtlinien sorgfältig dokumentieren. Außerdem müssen sie die rechtmäßige Einwilligung der Besucher für die Erhebung personenbezogener Daten einholen, wie sie es auch bei der Verwendung von clientseitigen Trackern tun würden.

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