3 schnelle Tipps zur Conversion-Optimierung mit Piwik PRO

Veröffentlicht: Dezember 13, 2016 Update: August 3, 2018 Autor , Kategorie Best Practices, How Tos & Use Cases, Conversion Optimierung

Conversion-Optimierung ist eine wichtige Disziplin im Online-Marketing. Neben umfangreichen Optimierungsmethoden, die mithilfe von A/B-Tests überprüft und anschließend umgesetzt werden, gibt es auch Quick-Tipps, die jeder Websitebetreiber oder Shopinhaber im Handumdrehen anwenden kann.

Wir haben Ihnen 3 Quick-Tipps zusammengestellt, wie Sie mit Piwik PRO Ihre Website optimieren und die Conversion Rate positiv beeinflussen werden.

Tipp 1: Identifizieren Sie Webseiten mit hohen Absprungraten

Exit Seiten Analyse in Piwik PRO
Suchen Sie sich die relevanten Analysen raus. Die Piwik Dashboards und Reports geben Ihnen ausreichend Einblick, wo Ihre Kunden im Conversion-Funnel stecken bleiben oder abspringen. Der Tabellenübersicht können Sie wertvolle Informationen entnehmen. Dort können Sie Webseiten mit viel Traffic identifizieren, die allerdings derzeit auch eine hohe Absprungrate und Exits verbuchen. Dies kann häufig die Startseite und spezielle Landingpages sein. Außerdem sehen Sie hier auch Exit-Seiten, die Sie in der Regel auch als klassische Ausstiegsseite einstufen würden z.B. ein Blogartikel oder eine “Danke” Seite, die nach einer Conversion eingeblendet wird. An dieser Stelle können Sie unterscheiden, ob Webseiten dabei sind, die eigentlich eine weitere Interaktion des Users auslösen sollten. Diese sollten bei deutlich höheren Absprungraten näher betrachtet und einer Optimieurng unterzogen werden.

Tipp 2: Identifizieren Sie Fehler und Broken Links mit Hilfe eines Goals

Manchmal können Sie auch Ihrer Kreativität und Einfallsreichtum freien Lauf lassen. das Goal-Tracking ist nicht nur dafür da, Erfolge zu messen und zu belegen, sondern ein Ziel kann auch genutzt werden, um Fehler zu identifizieren.
404 Fehler Seiten
Legen Sie beispielsweise Ihre 404-Seite als Ziel fest und aktivieren Sie Click Path für das Ziel. So erkennen Sie automatisch über welche Links die Seite aufgerufen wurden. So können Sie die Verlinkung reparieren oder eine nicht mehr existierende Seite über eine 301-Weiterleitung an eine themenrelevante Seite übertragen. So können Sie die User wieder auf den richtigen Pfad lenken und die Conversion-Stopper eleminieren.

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Tipp 3: Fokussieren Sie Ihre User auf das Conversionsziel

Click Path bis zur Ziel Conversion
Die Klickpfadanalyse eignet sich auch hervorragend, um zu beobachten, welche Wege die Kunden unerwartet einschlagen. In Verbindung mit der Funnel Analyse, wo Sie Ihren Wunsch-Funnel definieren, ist sie ein hervorragendes Instrument, die Customer Journey der User zu beobachten.

Anhand der Erkenntnisse können Sie Ablenkungen minimieren oder Navigationshilfen und Call to Actions (CTAs) einbauen, die die User auf den richtigen Weg führen. Sie zeigt Ihnen, ob Ihr Funnel realistisch ist oder Blockaden existieren. Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. Eine Conversion kann auch über diverse Wege erreicht werden. Ob diese umständlich oder doch verständlich sind, müssen Sie beurteilen und Ihre Website entsprechend konzipieren, dass die User Experience positiv ist.

Conversion-Optimierung über Click Path und Funnel Analysen

Mit dem Conversion Funnel Visual Report können Sie überprüfen, ob ihr konzipierter Funnel erfolgreich durchlaufen wird. Je höher die Rate, umso besser führen Sie die User zum Ziel oder umso leichter ist es für die User das Ziel zu erreichen. Ein Funnel der nur aus 2 Schritten besteht wie z.B. Aufrufen der Kontaktseite und die Danke-Kontakte-Seite sehen, nachdem das Formular erfolgreich abgeschickt wurde, ist natürlich bedeutend leichter zu erreichen als ein Funnel mit mehreren Schritten: Startseite>Bannerklick>Produkt in Warenkorb>Warenkorb-Checkout
Funnel Analyse
Anhand der Charts und ausführlichen Informationen über die Referrer, die Anzahl der User innerhalb der einzelnen Schritte und die Ausstiege vor der Conversion können Sie sich ein Bild der aktuellen Situation machen.

Erst die Situation erkennen, dann Maßnahmen ergreifen: Exit-Pop-ups, Navigationspfade anpassen

Wenn große Unterschiede zwischen bestimmten Funnel-Schritten existieren, gilt es diesen Schritt mit großer Abbruchquote näher zu untersuchen und die Ursachen zu finden. Bei paralleler Betrachtung der Click Path Analyse, sieht man sehr schnell, ob es eine Ablenkung gibt oder eine Blockade. Verlassen die User die Website direkt oder surfen Sie in andere Richtungen auf der Website weiter. Für beide Optionen kann man Maßnahmen ergreifen. Z.B. der Einsatz von Exit-Pop-ups kann hilfreich sein oder das Entfernen von Links und Promotions, die den User von der eigentlichen Conversion weglotsen.

Probieren Sie diese 3 Tipps aus und wir sind uns sicher, dass Sie mit kleinen Änderungen bereits sichtbare Erfolge verbuchen können und einen ersten Schritt in Richtung Conversion-Optimierung unternommen haben.

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Autor:

Britta Behrens, Marketing Manager DACH

Sie liebt und lebt digitales Marketing. Tagtäglich beschäftigt sie sich mit Web Analytics, SEO, SEA, Social Media und Content-Marketing.

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Autor:

Marek Juszczyński, Head of Marketing Piwik PRO

Marek ist Head of Marketing bei Piwik PRO. Seine Fachgebiete sind Growth Hacking und Conversion-Optimierung im E-Commerce, B2B & Start-ups. Er veröffentlicht regelmäßig Artikel zu den Themen Web Analytics und Conversion-Optimierung in Blogs und Online-Magazinen.

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